AGB für Workshops und Kurse
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Workshops und Kurse
Stand: August 6, 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für Verträge über die Teilnahme an einem Kurs (nachfolgend „Kurs“) zwischen dem Veranstalter Nils Zweiling (nachfolgend „Anbieter“), Einzelunternehmer, 21509 Glinde und der jeweils teilnehmenden Person (nachfolgend „Teilnehmer*in“).
§ 2 Leistungsumfang
(1) Kursdaten (z. B. Ort, Datum(e), Dauer, Inhalte, Leistungsumfang, Preise) sowie der konkrete Leistungszuschnitt ergeben sich aus der Kursbeschreibung auf der Webseite.
(2) Die Teilnahme am Kurs verpflichtet zur Einhaltung der in der Kursbeschreibung genannten Regeln und der während des Kurses erteilten Anweisungen.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung des Kurses stellt kein verbindliches Angebot dar.
(2) Mit der Anmeldung gibt der/die Teilnehmer*in ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Teilnahmevertrags ab.
(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Anmeldung annimmt (z. B. durch Bestätigung per E-Mail).
§ 4 Teilnahmevoraussetzungen
(1) Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren.
(2) Der/die Teilnehmer*in ist verpflichtet, die Sicherheitsunterweisungen und Anweisungen der Kursleitung zu befolgen.
§ 5 Sicherheits- und Nutzungsregeln
(1) Die Nutzung der Kursgeräte und Kursmaterials ist nur nach einer Einweisung durch den Kursleiter gestattet.
(2) Bei Zuwiderhandlung kann der Anbieter den/die Teilnehmer*in von der weiteren Kursdurchführung ausschließen, soweit dies erforderlich ist, um die Sicherheit im Kursbetrieb zu gewährleisten.
(3) Die Regelungen dieses Paragraphen gelten unabhängig davon, ob der/die Teilnehmer*in privat oder geschäftlich handelt.
§ 6 Kursgebühr, Zahlungsbedingungen und Fälligkeit
(1) Die Kursgebühr sowie etwaige Zusatzkosten ergeben sich aus der Kursbeschreibung auf der Webseite.
(2) In den Preisen des ist die Umsatzsteuer enthalten.
(3) Die Zahlung des Kaufpreises hat ausschließlich per Überweisung auf das bei der Buchung genannte Konto zu erfolgen.
(4) Die Kursgebühr ist nach Erhalt der Rechnung sofort fällig und ist spätestens 14 Werktage vor Kursbeginn auf das vom Anbieter angegebene Konto zu überweisen.
(5) Soweit in der Kursbeschreibung nicht anders angegeben, sind Kursmaterialien inklusive.
§ 7 Ausfall und Änderung der Veranstaltung
(1) Der Anbieter ist berechtigt, den Kurs bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl bis spätestens 3 Tage vor Kursbeginn abzusagen und bereits gezahlte Kursgebühren vollständig zu erstatten.
(2) Der Anbieter kann die Veranstaltung auch ändern oder in zumutbarem Umfang abweichen lassen (Zeit, Ort, Inhalte), sofern der Gesamtcharakter der Veranstaltung gewahrt bleibt.
(3) Der Anbieter wird den/die Teilnehmer*in über Änderungen oder die Absage rechtzeitig informieren. Soweit der Anbieter eine zumutbare Ersatzveranstaltung anbietet, kann der/die Teilnehmer*in zwischen der Teilnahme an der Ersatzveranstaltung und dem Rücktritt vom Vertrag wählen.
(4) Bei Absage der Veranstaltung hat der/die Teilnehmer*in keinen Anspruch auf Ersatz zusätzlicher Aufwendungen; insbesondere sind keine Erstattungen für Fahrkosten, Opportunitätskosten aufgrund alternativer Planung oder ähnliche Kosten geschuldet.
§ 8 Rücktritt durch den/die Teilnehmer*in
(1) Der/die Teilnehmer*in ist berechtigt, jederzeit vor Beginn des gebuchten Kurses vom Vertrag zurückzutreten. Entscheidend ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Anbieter. Der Rücktritt ist ausschließlich per E-Mail zu erklären. Zieht der/die Teilnehmer*in vom Vertrag zurück oder erscheint nicht zum gebuchten Kurs, ohne vorher wirksam vom Vertrag zurückgetreten zu sein, kann der Anbieter eine angemessene Entschädigung verlangen. Diese kann entweder durch eine konkrete Schadensberechnung erfolgen oder nach Ermessen des Anbieters durch Geltendmachung eines pauschalierten Ersatzanspruchs gemäß der Regelungen in § 8 Abs. 2.
(2) Für den pauschalierten Schadensersatz sowie die Bearbeitungsgebühr gelten folgende Konditionen:
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Bei einem Rücktritt, der weniger als 10 Tage vor Kursbeginn erfolgt, oder bei Nichterscheinen, beträgt der pauschalierte Schadensersatz 100 % des Rechnungsbetrags.
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Bei einem Rücktritt, der mindestens 10 Tage und höchstens 6 Wochen vor Kursbeginn erfolgt, beträgt der pauschalierte Schadensersatz 50 % des Rechnungsbetrags.
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Bei einem Rücktritt, der mehr als 6 Wochen vor Kursbeginn erfolgt, wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25,00 EUR inklusive Umsatzsteuer erhoben.
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Der/die Teilnehmer*in hat die Möglichkeit, konkret nachzuweisen, dass dem Anbieter ein geringerer Schaden entstanden ist.
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Falls der freiwerdende Kursplatz durch einen/eine, auf der Warteliste befindliche(n) Teilnehmer*in belegt werden kann, entfällt der pauschalierte Schadensersatz; es wird dann lediglich die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25,00 EUR inklusive Umsatzsteuer erhoben.
§ 9 Nutzungsrechte für Fotos
(1) Der Anbieter darf Fotos/Abbildungen von den Kursresultaten verwenden, es sei denn, der/die Teilnehmer*in widerspricht. Ein Widerspruch kann spätestens bis spätestens 3 Werktage nach Kursende) in Textform erfolgen.
(2) Die konkrete Verwendung (z. B. Website, Social Media, Flyer) ist zulässig, soweit nicht im Widerspruch etwas anderes bestimmt wird.
§ 10 Zurückbehaltungsrechte
(1) Dem/der Teilnehmer*in steht das Recht zur Aufrechnung nur zu, wenn seine/ihre Forderungen rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind. Zur Aufrechnung gegen die Ansprüche des Anbieters ist der/die Teilnehmer*in auch berechtigt, wenn er/sie Mängelrügen oder Gegenansprüche aus demselben Kaufvertrag geltend macht.
(2) Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist der Besteller nur insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.
§ 11 Haftung
(1) Der Anbieter haftet, soweit sich aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, einschließlich der nachfolgenden Bestimmungen, nichts anderes ergibt, bei Verletzungen von vertraglichen und außervertraglichen Pflichten nach den gesetzlichen Maßgaben.
(2) Im Rahmen der Verschuldenshaftung haftet der Anbieter, dahinstehend aus welchem Rechtsgrund, auf Schadensersatz, lediglich im Falle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Im Falle von einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter, vorbehaltlich gesetzlicher Haftungsbeschränkungen (z. B. Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten; unerhebliche Pflichtverletzung), nur:
- für Schäden, die aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, resultieren
- für Schäden, die aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Pflichten an, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner vertraut und auch vertrauen darf) resultieren. Unsere Haftung ist für diesen Fall jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens limitiert.
§ 12 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zur Durchführung und Abwicklung des Kurses. Details ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Für diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen und die Vertragsbeziehung zwischen Anbieter und der Teilnehmer*in gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss internationalen Einheitsrechts, insbesondere des UN-Kaufrechts.
(2) Handelt es sich bei der Teilnehmer*in um einen Kaufmann/eine Kauffrau im Sinne des Handelsgesetzbuchs, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Geschäftssitz des Anbieters (21509 Glinde) ausschließlicher, und auch internationaler Gerichtsstand, für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten. Gleiches gilt, wenn der Käufer Unternehmer im Sinne von Paragraf 14 BGB ist.
(3) Zur Erhebung einer Klage am Erfüllungsort der Lieferverpflichtung gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. einer vorrangigen Individualabrede oder am allgemeinen Gerichtsstand der Teilnehmer*in ist der Anbieter darüber hinaus berechtigt. Hiervon unberührt bleiben vorrangige gesetzliche Vorschriften (ausschließliche Gerichtsstände).
(4) Sollten einzelne Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.